S Ü D A F R I K A v o m 1. b i s 2 7. A U G U S T 2 0 0 3

Selbstgeplante und -organisierte Südafrikatour mit Mietwagen von Johannesburg über Krügerpark, Barberton, St. Lucia und die Küste hinunter bis nach Kapstadt (6900 Kilometer).

Auf unsere erste Reise an die Südspitze Afrikas hatten wir uns einige Zeit vorbereitet. Wir haben den Flug gut 2 Monate und die Unterkünfte über Internet ca. 6 Wochen vor Reiseantritt gebucht. Noch ein bißchen früher wäre noch besser gewesen - es war schon sehr knapp, noch gute Plätze für den Flug zu bekommen und im Krüger Nationalpark haben wir auch nicht mehr das Camp bekommen, das wir ursprünglich wollten. Für die Buchung des Mietwagens www.mietwagen.co.za sehr zu empfehlen!
August in nicht die typische Reisezeit für Südafrika und ist günstigste Saison. Es war auch fast nirgends recht viel los und wir haben sogar im Tsitiskamma Nationalpark ohne Reservierung ein Chalet direkt an den Klippen bekommen (und das noch mit 10 % Winterrabatt). Auch sonst war es kein Problem, Zimmer zu bekommen und sie waren großteils auch sehr günstig.
Die meisten Infos hatten wir durch das Lesen von Reiseberichten im Internet bekommen - das hat uns mehr gebracht als unser Reiseführer (Elke und Dieter Losskarn - Südafrika). Die Infos im Internet waren viel interessanter und realer als im Reiseführer. Obwohl wir wissen, daß es schon genug Reiseberichte gibt, konnten wir es nicht lassen, unsere Erfahrungen (das hätten wir besser gemacht, wenn wir es gewußt hätten ...) als "Tipps des Tages" jeweils am Ende eines Abschnittes anzuführen.
Wenig Infos fanden wir über die Reisezeit August - wir waren uns unklar, ob das Wetter um diese Zeit gut wäre. Zusammenfassend hatten wir entweder viel Glück oder das Wetter im August ist ideal für Südafrika. Wir hatten von 26 Tagen keinen einzigen dabei, an dem nie die Sonne hervorkam (wenn auch manchmal nur für kurze Zeit). Das Wetter im Osten war optimal (sonnig und im Schnitt 25 Grad). Bis Kapstadt ist es dann immer kälter geworden. In der Kapgegend hat es sogar geschneit (war eine Sensation für die Einheimischen - man konnte gar nicht verstehen, daß Schnee für uns Österreicher im Winter was fast alltägliches ist ...).
Schwer war auch die Entscheidung: Malariavorsorge ja oder nein? Wir haben uns für die Einnahme von Malarone entschieden. War zwar schweineteuer, wir hatten aber absolut keine Probleme damit ... Im Nachhinein gesehen war es zwar übervorsichtig (nur in St. Lucia haben uns Stechmücken gebissen - sonst waren kaum welche zu sehen) - wir würden es aber wieder so machen - sicher ist sicher ...

Wir würden uns auch sehr über Feedback freuen - schreibt uns doch an reiselust@webpark.at

Monika Rosenberger und Franz Huber